Volltextsuche

Logo Lebenpur miniKISS

Seiteninhalt

Wegschauen ist keine Lösung_1.jpg

Situation
Phänomene, wie volltrunkene Jugendliche, rauchende Kinder oder kiffende Jugendgruppen sind Realität - nicht nur in der Medienlandschaft. Die Erwachsenenwelt reagiert oft zögerlich auf solche Entwicklungen. Viele haben die Angst etwas falsch zu machen, sich ins Unrecht zu setzen oder unbewusst zur Verschlimmerung der Situation beizutragen - andere sind nur gleichgültig. Die allgemeinen Bemühungen der Suchtprävention können von jungen Leuten nur bedingt ernst genommen werden, weil sie erleben, dass die Erwachsenenwelt den Jugendschutzbestimmungen gegenüber gleichgültig zu sein scheint.Suchtprophylaktisch sinnvoll ist jedoch eine schnelle und direkte Reaktion der Erwachsenen auf solche Gefährdungssituationen. Solange jedoch die Intention des Jugendschutzes nur unzureichend in den Köpfen und Herzen der Erziehungsverantwortlichen verankert ist, bleibt Suchtprophylaxe vor Ort oft unbefriedigend.

Vor diesem Hintergrund wurde die Initiative "Wegschauen ist keine Lösung" ins Leben gerufen.

  • Flyer:  FreD  (Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten

Mit Alkohol, Cannabis, Ecstasy..... erwischt und jetzt?
Das Bundesmodell "Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten" FreD, wird im Landkreis Karlsruhe als Gemeinschaftsprojekt der Suchtberatungsstellen der agj, des bwlv und des Polizeipräsidiums Karlsruhe in Kooperation mit der Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe realisiert.

Präsentation: DHS Essen 2010

Spätaussiedler

Azubis contra Drogen
Auszubildende der kommunalen Verwaltung als Multiplikatoren zur Verbesserung der Suchtvorbeugung und des Jugendschutzes vor Ort.

S-Bahnen als Werbeträger
In neuer Aufmachung präsentieren sich die beiden S-Bahnen der Initiative "Wegschauen ist keine Lösung". Wir fordern die Erwachsenen auf, das Jugendschutzgesetz zu beachten und eine aktivere Rolle einzunehmen wenn es darum geht, Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen in ihrem Umfeld zu begegnen. Den Initiatoren der Interfraktionellen Arbeitsgruppe des Kreistages gelang es auch mit Unterstützung des Lions-Clubs Bruchsal Schloss die beiden S-Bahnwagen neu zu gestalten. Neu auch, gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe werden die Inhalte und Hilfsangebote der Initiative künftig in die Region getragen.
Die Rahmeninitiative hat sich bisher - durchaus mit Erfolg - zum Ziel gesetzt, dem eskalierenden Alkohol- und Suchtmittelmissbrauch entgegenzuwirken.

Der neue Slogan der beiden S-Bahnen "Wer beim Komatrinken gewinnt, hat schon verloren" soll jungen Menschen verdeutlichen, nicht jeder Wettkampf ist es wirklich wert, angenommen zu werden.

Bild_S-Bahn_2.jpg

BILD_S-Bahn_5.jpg